Griechische Filmtage 2022

Im Jahr 1922 zerstörte ein Großbrand die kosmopolitische Stadt Smyrna.
Der 100. Jahrestag dieser Katastrophe steht im Zentrum der Griechischen Filmtage.

Zwei Spielfilme und ein Dokumentarfilm beschäftigen sich mit den historischen Ereignissen direkt, oder indirekt, wie im Fall EFTYCHIA deren Leben stellvertretend für viele Flüchtlinge aus Kleinasien steht, die das gesellschaftliche und auch insbesondere auch kulturelle Leben in Griechenland nach 1923 mit den mitgebrachten Einflüssen geprägt hat.

Zwei weitere Filme beschäftigen sich auf sehr unterschiedliche Weise mit dem Thema der Amnesie, die sich nicht nur als Hinweise auf eine Pandemie lesen lassen, sondern auch auf schwierige Lebensumstände, die die Protagonisten unbewusst verdrängen wollen.

Programm

RAFTIS - Der Hochzeitsschneider von Athen
Fr., 3.6. 20:30 Uhr & So., 5.6. 18:00 Uhr
GR/DE 2020.R: Sonia Liza Kenterman. 100 Min. DCP. OmU
PRASINI THALASSA Grünes Meer
Mo., 6.6. 20:30 Uhr & Do., 9.6. 18:00 Uhr
Deutschland/Griechenland 2020. R: Angeliki Antoniou D: Angeliki Papoulia, Yannis Tsortsekis, Tasos Palatzidis. 95 Min. DCP. OmU
MILA Äpfel
Mi., 15.06. 20:30 Uhr & So., 19.06. 18:00 Uhr
Griechenland/Polen/Slowenien 2020. R: Christos Nikou D: Aris Servetalis, Sofia Georgovasili, Anna Kalaitzidou. 90 Min. DCP. OmU
EFTYCHIA
Mi, 22.6. 18:00 Uhr & Fr., 24.6. 20:00 Uhr
Griechenland 2019. R: Angelos Frantzis D: Kariofyllia Karampeti, Katja Goulioni, Pygmalion Dadakaridis 123 Min. DCP. OmeU

SMYRNI MOU AGAPIMENI Smyrna my beloved
Sa., 25.06. 20:00 Uhr
Griechenland 2021. R: Grigoris Karantinakos D: Mimi Denissi, Leonidas Kakouris u.a. 141 Min. DCP. OmeU
SMYRNA the destruction of a cosmopolitan city 1900 -1922
So. 26.06. 18:30 Uhr
Dokumentarfilm - Griechenland 2012. R: Maria Iliou, 87 Min. DCP. Engl OF

Alle Vorstellungen finden im Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum statt
Schaumainkai 41 | 60596 Frankfurt a.M.

Siehe auch: Filmreihe: Griechische Filme im DFF
 

Weihnachtsgruss 2021

Liebe KulturForum-MitgliederInnen,
​liebe KulturForum-FreundInnen,

das Weihnachtsfest steht vor die Tür, der Jahreswechsel naht…

Blicken wir zurück auf ein weiteres Jahr im Zeichen der Pandemie, das Vieles in unserem Alltag verändert hat, besinnen wir uns auf das Wesentliche im Leben und schauen optimistisch und hoffnungsvoll nach vorne in das neue Jahr 2022 für eine sorgenlose und glückliche Zeit.

Kunst und Kultur Erleben wurden auch in diesem Jahr stark im Täglichen eingeschränkt.

 

Herzliche Grüße von Kultur Forum e.V. Frankfurt am Main

Der Vorstand

Einzelausstellung " Genesis" von Aikaterini Kontou

„Genesis“ Eine Einzelausstellung einer aufstrebenden lokalen Künstlerin, die ihre neuesten Arbeiten (2013-2021) präsentiert. Ihre Arbeit entspringt einer inneren Suche nach der Rolle der Frau in unserer Gesellschaft auf multikultureller Ebene.

 

Die Sammlung besteht hauptsächlich aus Gemälden und Skizzen.
Ihre Arbeit ist ein intuitives Verfahren unter Verwendung verschiedener Oberflächen und Techniken mit Acryl, Tusche, Pastellfarben usw.
Aikaterinis Ansatz besteht darin, das Unterbewusstsein auf die Oberfläche zu entlassen, die sie malt, mit dem Versuch, die äußeren Selbstschichten zu zerreißen und einen wahreren Aspekt ihrer selbst hervorzubringen. Es berühren sie Themen wie Missbrauch, Missbrauch der Sexualität und die Unterdrückung der Gesellschaft durch das Patriarchat, welche durch Angst aber auch Ignoranz zu verstecken Identitäten führt. Sie wird beeinflusst von der griechischen antiken Mythologie und zerbrochenen Skulpturen, so wie von Stammesmasken und die dunkle Seite der Japanischen Kultur, im besonderen der Geishas und ihrer Rolle als Frau, die einer Spielpuppe.
Die Ausstellung findet vom 23.10.-03.11.2021 in der Galerie Textor 74 in Sachsenhausen statt.
Am 23.10 findet ab 18:00 Uhr eine Vernissage statt.
Die Künstlerin Aikaterini Kontou ist seit 15 Jahren als Architektin tätig. Sie zog 2013 nach Deutschland und wurde stark von ihrer neuen Heimat geprägt.
Für Aikaterini hat die deutsche Kultur ein interessantes Paradox: obwohl eine Identitätsverdrängung sichtbar wird, besteht gleichzeitig aber eine fast brutale „ehrliche Transparenz“.
Ihre Werke befinden sich bereits in privaten Sammlungen jedoch ist dies ihr Debüt in einer Galerie.

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